Zum Tag des Fahrrads haben wir heute im Rahmen der Regensburger Nachhaltigkeitswoche eine Fahrraddemo veranstaltet.
Unsere Route verlief dabei vom Campus aus mit einem Bogen über den Hauptbahnhof und anschließend wieder über die Kumpfmühler Brücke zurück, wodurch wir einige der für Studierende relevantesten Straßenabschnitte abdecken konnten.
Während der Veranstaltung haben wir in Form verschiedener Reden und eines Gedichts unsere Kritik an der aktuellen Infrastruktur und Individualverkehrszentrischen Verkehrsplanung geäußert und einige Verbesserungsvorschläge (u.a. die Umwandlung von Kreuzungen zu „Verkehrsbegehungszonen“, die Einrichtung von Fahrradparkhäusern und überdachten Fahrradparkplätzen im Campus- und Bahnhofsgebiet sowie der Rückbau von Parkplätzen und Fahrspuren zugunsten von Fahrradwegen und -parkplätzen) vorgebracht.
Desweiteren sahen wir diese Aktion allerdings auch als unseren Beitrag zum „dezentralen Aktionstag gegen Autobahnen“ am Sonntag an, und thematisierten diesen in Form einer Rede und Solidaritätsbekundung.
Im Rahmen dieses Tages werden über die Woche verteilt deutschlandweit Aktionen von einer Vielzahl an Bündnissen und Initiativen der Klimagerechtigkeitsbewegung stattfinden – denn weitere Autobahnen zu bauen bedeutet Investitionen in überholte Mobilitätskonzepte.
Unser Ziel damit war es, auf die Problematik der an PKWs orientierten Städte- und allgemeinen Verkehrsplanung hinzuweisen.
Für uns steht nämlich fest: wir benötigen dringendst eine klimagerechte, solidarisch gestaltete Verkehrswende die am Menschen anstelle der Kapitalinteressen einiger weniger orientiert ist, denn eins ist klar: Für eine dem pariser Klimaabkommen konformen Zukunft darf der motorisierte Individualverkehr nicht im Mittelpunkt stehen, sondern muss dringendst radikal reduziert und längerfristig ersetzt werden.